Am 6. und 7. April griffen die von der Regierung bewaffneten Janjaweed-Milizen drei Städte in Darfur an bei denen 14 Menschen getötet und zahlreiche verletzt wurden. In Al-Fashir, der Hauptstadt Norddarfurs schossen die Angreifer auf dem Marktpatz belanglos auf Personen und töteten dabei 4 und verletzten 15 Zivilisten. Geschäfte wurden geplündert. In Tawila kam es zu fünf Toten und 7 Verletzten. In Kabkabiya wurden 6 Menschen getötet, 16 verletzt und anschließend der Markt niedergebrannt, teilte Abdel Rahman Adam Nimer, Militärsprecher der SLA der Nachrichtenagentur Sudan Tribune mit. Besitzer der Geschäfte zogen sich zurück, die Bewohner der Stadt verharrten aus Angst in ihren Häusern. Die der sudanesischen Regierung nahestehende Medienagentur SMC. berichtete, die Angriffe seien ein Protest an die sudanesische Regierung, weil diese den ausstehenden Sold der Milizen nicht bezahlt habe.
Die Stadt Al-Fashir ist der Hauptstützpunkt der Mehr lesen »